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Nevisense: Nicht-invasive Biopsie kann OPs vermeiden helfen

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In einem aktuellen Beitrag des Deutschlandfunks Kultur erklären Dr. Peter Mohr vom Hauttumorzentrum Buxtehude und Prof. Axel Hauschild von der Universitäts-Hautklinik Kiel die Funktionsweise und die Vorteile von Nevisense. Das Verfahren könne gutartige Hautveränderungen als solche besser erkennen und damit unnötige Operationen vermeiden.

Nevisense nennt sich ein diagnostisches Verfahren, das Veränderungen in der Struktur, der Ausrichtung, der Größe und des Typs der Hautzellen auf Basis der elektrischen Impedanzspektroskopie erkennt. Unterscheidet sich die Frequenz eines Muttermals von den umliegenden Zellen, schlägt das Gerät an.

In einem aktuellen Beitrag des Deutschlandfunks Kultur erklären Dr. Peter Mohr vom Hauttumorzentrum Buxtehude und Prof. Axel Hauschild von der Universitäts-Hautklinik Kiel die Funktionsweise und die Vorteile von Nevisense. Das Verfahren könne gutartige Hautveränderungen als solche besser erkennen und damit unnötige Operationen vermeiden. „Die Trefferquote liegt bei 96 Prozent“, sagt Dr. Hauschild. Vor allem für Menschen mit vielen Leberflecken und schlechter Narbenheilung sei das vorteilhaft. Von den gesetzlichen Kassen wird die Untersuchung mit dem Nevisense-Gerät aber noch nicht übernommen, obwohl es nach Ansicht der Mediziner zuverlässig ist.

Der Beitrag Deutschlandfunk Kultur zum Nachhören (Link im Bild): Eine elektronische Biopsie zur Hautkrebs-Früherkennung
und zum Nachlesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/nevisense-verfahren-eine-elektronische-biopsie-zur.976.de.html?dram:article_id=423949

Anne Wispler

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