News-Ticker

Kampagne zum Hautkrebsmonat Mai wirbt für mehr Sonnenschutz-Bewusstsein

Plakat zum Hautschutz

Download des Plakates durch Anklicken

Mit den sonnenreichen Monaten rückt das Thema Sonnenschutz wieder mehr in unseren Fokus. Ein angemessener Umgang mit UV-Strahlung ist für jeden relevant – egal ob an Hautkrebs erkrankt oder nicht. Hautärzt*innen haben den Monat Mai in diesem Jahr zum „Hautkrebs-Monat“ ausgerufen, um die Alltagsrelevanz von Sonnenschutz zu betonen. Patient*innen können ihren Angehörigen und Freunden dabei mit Tipps und Motivation zur Seite stehen!

Prävention funktioniert nur ganzheitlich. Auch wenn jemand noch so verantwortlich mit der UV-Strahlung umgeht, kann Krebs entstehen, was die Bedeutung von Früherkennungs-Möglichkeiten unterstreicht. Genauso gehört zu jedem Hautkrebs-Screening und zu jeder Nachsorgeuntersuchung auch eine persönliche Beratung zum Umgang mit UV-Strahlung, um (erneute) Hautkrebserkrankungen zu vermeiden oder zeitlich weiter nach hinten zu verschieben.

Kampagne zum Hautkrebsmonat Mai

Unter dem Motto „Sonnenschutz ist keine Glückssache“ hat der Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) den Mai als Hautkrebsmonat ausgerufen. Dies erfolgt im Rahmen der europaweiten jährlichen Euromelanoma-Kampagne der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) und wird von verschiedenen Organisationen und Unternehmen unterstützt.

Plakat Hautkrebsmonat Mai

Mit Plakaten wird für das Thema „Sonnenschutz“ zum Hautkrebsmonat Mai geworben

Experten sind sich in punkto Sonnenschutz einig: Die wichtigste und effektivste Schutzkomponente ist das Meiden starker Sonne zum Beispiel in der Mittagszeit. Sonnengerechte Kleidung bietet unter freiem Himmel den besten Schutz und mit Sonnencreme sind Hautstellen zu schützen, die von Kleidung unbedeckt sind. Die richtige Umsetzung dieser Expertenempfehlungen bedeutet im Alltag sensibel sein: Kann ich den Parkspaziergang von der Mittagszeit in den Nachmittag verlegen? Gibt es dort Schattenplätze? Kann ich statt zum Trägerkleid auch zu einem eleganten T-Shirt greifen? Habe ich Sonnenbrille und Sonnencreme eingepackt?

Verhältnisprävention: Wie können wir unsere Umwelt UV-Schutz-gerecht gestalten?

Doch nicht auf alle Alltagssituationen haben wir Einfluss. Arbeitszeiten und Stundenpläne sowie die Ausstattung von Arbeitsplätzen, Schulhöfen und Sportplätzen liegen nicht in unserer Hand. Die Gestaltung der äußeren Umstände wird auch „Verhältnisprävention“ genannt und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Denn ohne passende Rahmenbedingungen können wir uns auch nicht „UV-Schutz-gerecht“ verhalten.

Es ist also wichtig, an mehreren Schrauben zu drehen: Das können Organisationen und Kampagnen bewirken aber auch jeder Einzelne von uns. Erinnern wir unsere Liebsten daran, wie wichtig guter Sonnenschutz ist. Sprechen wir die Kita-Leitung unserer Kinder und Enkelkinder doch mal darauf an, ob sie schon mal überlegt haben, ein Sonnenschutz-Projekt in ihrer Einrichtung durchzuführen. Und das wichtigste: Gehen wir selbst mit gutem Beispiel voran!

Hier haben wir ein paar Inspirationen für Aktionen für besseren Sonnenschutz zusammen gestellt:

Das Projektpaket „Clever in Sonne und Schatten für Kindertagesstätten“ besteht aus einer DVD und bunten Aktionsmaterialien, womit Kitas eigenständig eine Projektwoche zum Thema Sonne gestalten können. Es wird von der Deutschen Krebshilfe und der BAHN-BKK gefördert und kann kostenfrei bezogen werden.

 

Das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ gibt es auch für Grundschulen, wo es „Die Sonne und Wir“ heißt. Es bietet Infoveranstaltungen, anschauliche Experimente und Theaterstücke für Schülerinnen und Schüler an. Lehrer*innen können außerdem kostenfrei ein Handbuch mit vielen Unterrichtsideen bestellen.

 

Der UV-Index ist ein einfaches Maß, um die UV-Strahlung besser einzuschätzen. Je höher der Indexwert, desto eher bekommt man einen Sonnenbrand. Jedem Indexwert sind passende Schutzmaßnahmen zugeordnet. Der UV-Index ist international einheitlich und wird von April bis September als 3-Tages-Prognose heraus gegeben. So kann man nicht nur die Wettervorhersage sondern auch den UV-Index für die Planung von Ausflügen nutzen.

 

hb

 

 

 

Beitrag teilen oder drucken: