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Sport ist in jedem Krankheitsstadium gut bei Krebs

Lesetipp für Sportmuffel

Gleitschirmfllieger Es muss ja nicht gleich Gleitschirmfliegen sein. Foto: A. Wispler

„Mach‘ mal Sport“ ist die gutgemeinte Aufforderung, der wir dann doch nicht nachkommen, weil wir zu bequem sind. Aber es gibt besonders gute Argumente, warum gerade Krebspatienten regelmäßig Sport machen sollten. Ein Interview im Wissenschaftsmagazin Spektrum mit dem Sportmediziner Wilhelm Bloch ist jedenfalls ziemlich überzeugend.

Der Sportmediziner Wilhelm Bloch von der Deutschen Sporthochschule Köln sagt: „Sport trainiert nicht nur die Muskeln und den Stoffwechsel, sondern auch das Immunsystem – es wird widerstandsfähiger. Das hat erhebliche Auswirkungen auf Tumorerkrankungen“.

Auf die Frage, ob Sport auch noch helfen kann, wenn bereits Metastasen vorhanden sind, antwortete der Experte „Ja, gerade dann.“ So würden mehrere laufende Studien eine Lebensverlängerung und eine Verbesserung der Lebensqualität durch regelmäßigen Sport nahelegen. „Eine Tumorerkrankung ist extrem belastend, der Tumor setzt beispielsweise Substanzen frei, die den Muskelabbau fördern. Dem muss man etwas entgegensetzen. Und: Je besser der körperliche Zustand eines Patienten, desto eher ist eine Krebstherapie erfolgreich.“

Mehr dazu im Originalartikel von Annika Röcker in „Spektrum“:

https://www.spektrum.de/kolumne/hilft-sport-gegen-krebs/1777869

Nutzen Sie spezielle Sportangebote für Krebsbetroffene

Bei Ihrer lokalen Selbsthilfekontaktstelle oder in Ihrer Lokalzeitung finden Sie verschiedene Sportangebote für Krebsbetroffene. Oft sind diese kostenlos. Ein Beispiel sind zum Beispiel auch die Tanzkurse der Stiftung Perspektiven.

 

awi

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