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Neuer Artikel erschienen: „Nicht von jedem Flecken verrückt machen lassen“

Im Magazin „PERSPEKTIVE LEBEN für Menschen mit Krebsdiagnosen und ihre Angehörigen“ kommt Claudia Meyer zu Tittingdorf, Leiterin der Selbsthilfegruppe Hautkrebs in Minden, in einem längeren Artikel zu Wort. Sie erklärt die wichtige Funktion von Selbsthilfegruppen und geht auf das oft geringe Verständnis von Außenstehenden für die Erkrankung ein.

Wenn man sich mit der Diagnose Hautkrebs unverstanden fühlt

Besonders belastete sie anfangs die mangelnde Unterstützung und Anteilnahme von Außenstehenden. „Angehörige, Freunde und Bekannte nehmen den Hautkrebs oftmals nicht als vollwertige Krebserkrankung wahr. Das bestätigt auch der Austausch mit anderen Betroffenen. Wahrscheinlich liegt das an der – im Vergleich zu anderen Krebsoperationen – relativ unspektakulären Entfernung eines Melanoms“, vermutet Meyer zu Tittingdorf und führt aus: „Viele werden mit ihren Ängsten und Sorgen alleingelassen.“

Hinzu kommt, dass, wie bei anderen Krebsarten auch, Außenstehende sich nur schwer in die Gefühlswelt von Erkrankten hineinversetzen können. Eine gute Lösung ist für Meyer zu Tittingdorf die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe. „Dort fühlt man sich verstanden und kann mit seiner Belastung offen umgehen. Ängste und Sorgen werden aufgefangen“.

Der empfehlenswerte Artikel ist nachzulesen ab Seite 18 unter diesem Link:
https://www.medical-tribune.de/fileadmin/PDF/MPL_Ausgaben/MPL_2019_04.pdf

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