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Neuauflage unserer Broschüre zu Komplementärmedizin bei Krebs

Verständlich erklärt: Was kann ich selbst für mich tun? Die aktualisierte Broschüre des HKND gibt fundierte und laienverständliche Antworten rund um Ernährung, Bewegung und Naturheilverfahren bei Krebserkrankungen. Verfasst von Prof. Dr. Jutta Hübner, Expertin für Integrative Onkologie, bietet sie Orientierung zu wirksam geprüften Methoden der Komplementärmedizin – inklusive neuer Kapitel zu Themen wie Amygdalin oder Cannabis. Ein hilfreicher Wegweiser für Patienten und Angehörige, die selbst aktiv werden möchten.

Neuauflage der Broschüre „Ernährung, Bewegung & Naturheilverfahren — Was kann ich selber für mich tun“

Patient*innen haben ein Anrecht auf gut geprüfte Therapien der komplementären Medizin, deren Wirksamkeit in Studien nachgewiesen wurde. In der 2020 erstmals erschienenen Broschüre des Hautkrebs-Netzwerks Deutschland wird laienverständlich erklärt, was komplementäre Medizin ist und welche Chancen und Risiken bestehen. Geschrieben hat sie Expertin Jutta Hübner, Professorin für Integrative Onkologie in Jena.

Neben einer Aktualisierung aller Kapitel, insbesondere der über Nebenwirkungen und was man selber dagegen tun kann, enthält die bewährte Broschüre wichtige neue Abschnitte zu häufig nachgefragten Themen, wie etwa dem sogenannten Amygdalin – Vitamin B17 – Aprikosenkerne oder Cannabis und Cannabinoide.

Patient*innen und Interessierte finden hier einen Wegweiser zu den Methoden der Komplementären Medizin mit einer alphabetischen Übersicht zu den häufigsten nachgefragten Methoden.

Die Frage, was man gegen die häufigsten Beschwerden und Nebenwirkungen tun kann, wird ebenso beantwortet, wie die Frage, was gesunde Ernährung eigentlich ist und warum körperliche Aktivität das A und O der begleitenden Therapien bedeutet.

Die Broschüre soll Mut machen, sich auf den Weg zu begeben und selber aktiv zu werden. Möglich sie durch eine exklusive Projektförderung der Techniker Krankenkasse.

Die Begriffe „komplementäre Medizin“ und „alternative Medizin“

Die beiden Begriffe „komplementäre Medizin“ und „alternative Medizin“ werden oft in einem Atemzug genannt. Patienten mit einer Krebserkrankung fragen nach alternativer Medizin, wenn sie auf der Suche nach „natürlichen“, sanften Heilmitteln sind, die ihnen helfen können. Dabei suchen sie meist nicht eine ganz andere, sondern eher eine begleitende Therapie zur Krebsbehandlung durch den Onkologen – also eine komplementäre, ergänzende Therapie.

Das Bedürfnis der Patienten, selber aktiv zu werden und so zu einem guten Gelingen der Therapie beizutragen, ist nicht nur verständlich, sondern wichtig. Selber aktiv sein heißt, sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Dabei geht es vor allem darum, die Zeit der Behandlungen und die anschließende Erholungszeit besser zu durchleben. Leider treffen Patienten manchmal bei den sie behandelnden Onkologen auf wenig Wissen und Zeit zu dem Thema und geraten damit immer wieder an unseriöse Anbieter.

Ein gedrucktes Exemplar der Broschüre „Ernährung, Bewegung & Naturheilverfahren — Was kann ich selber tun?“ kann kostenlos bestellt werden bei: a.backes@hautkrebs-netzwerk.de. Wenn Sie sich für die DVD interessieren, geben Sie dies extra an. Sie enthält ein ca. einstündiges Interview mit Frau Prof. Hübner und Martina Kiehl zum Thema Selbsthilfe und Komplementärmedizin.

Das Video mit Frau Prof. Hübner und Martina Kiehl vom Hautkrebs-Netzwerk Deutschland ist auch in unserem Youtube-Kanal zu sehen:

Komplementäre Medizin in der Onkologie
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Über die Autorin

Prof. Dr. med. Jutta Hübner ist vielen Patientinnen und Patienten bekannt durch ihre lebendigen und sehr informativen Vorträge in Kooperation mit dem HKND. In zahlreichen Vorträgen und Seminaren für Patienten, Selbsthilfegruppen und medizinische Experten im Fernsehen und in Büchern informiert sie anschaulich und sachlich über verschiedene Themen der integrativen Onkologie. Ihre „Stiftung Perspektiven“ engagiert sich für die Information von Patienten und Angehörigen und bietet neben den Faktenblättern auf der Internetseite auch Workshops für Patienten und Angehörige an.

Jutta Hübner ist Ärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, Naturheilkunde, Ernährungsmedizin und Palliativmedizin. Sie hat am Universitätsklinikum Jena die Stiftungsprofessur der Deutschen Krebshilfe für Integrative Onkologie inne. Sie ist Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft „Prävention und Integrative Onkologie“ in der Deutschen Krebsgesellschaft. Neben der Beratung von Patienten und Angehörigen zu Fragen der integrativen Onkologie forscht sie auch zur integrativen Onkologie und zur Arzt-Patienten-Kommunikation.

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