News-Ticker

Allgemein

ESMO: Neues zur Melanomtherapie

15. September 2017

Onkologen stellten diese Woche auf dem größten europäischen Krebskongress ESMO wichtige Forschungsergebnisse zur Melanomtherapie vor. Damit ergeben sich in Zukunft wahrscheinlich neue Behandlungsmöglichkeiten beim schwarzen Hautkrebs. Am Expertentreffen nahm auch das Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. teil, um sich mit den rund 200 angereisten Patientenvertretern und Krebsexperten [...mehr]

Apotheker streckte heimlich Krebsmedikamente – sechs Bundesländer betroffen

22. August 2017

Eigentlich unvorstellbar: Ein Bottroper Apotheker soll Krebspatienten zu schwach dosierte Medikamente gegeben haben und war deshalb im November 2016 festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, über Jahre Chemotherapien und Infusionen für Krebspatienten zu niedrig dosiert oder ohne Wirkstoff ausgeliefert zu haben. Dadurch könnten tausende Krebspatienten vermutlich wirkungslose Medikamente bekommen haben. Mehr auch unter: http://www1.wdr.de/nachrichten/krebsmittel-apotheke-bottrop-100.html Eine Hotline für besorgte Patienten und die Liste der betroffenen Medikamente ist hier zu finden: https://www.bottrop.de/soziales/aktuelles/holtline-apotheken-vorfall.php Über den Skandal hatte der WDR im folgenden Artikel berichtet: [...mehr]

Zu Gast im Hauttumorzentrum Freiburg

31. Juli 2017

Am 21.07.2017 waren wir anlässlich unserer Vorstandssitzung im Hauttumorzentrum Freiburg zu Gast. Es gehört zum Comprehensive Cancer Center Freiburg und damit einem der 14 von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichneten onkologischen Spitzenzentren in [...mehr]

Handy-App soll Bewusstsein für Hautkrebs schaffen

13. Juli 2017

Die Sunface App der Uniklinik Essen will Smartphone-Besitzer warnen. Ein Selfie wird damit so verändert, dass man sehen kann, was zu viel UV-Strahlung anrichtet. Solarium- und Sonnenfans könnte das Ergebnis schockieren. “Meine letzte Melanompatientin war 24 und hinterlässt einen dreijährigen Sohn“, sagt Titus Brinker (26), Assistenzarzt der Hautklinik des UK Essen. Brinker beschloss, etwas zu unternehmen: Er erfand die Sunface App, um möglichst viele Menschen vor einer tödlich verlaufenden Hautkrebserkrankung zu warnen. Seit Ende Mai gibt es die App kostenlos für iPhones und Android-Smartphones. Etwa 3.500 Patienten versterben allein in Deutschland jedes Jahr, bei rasant steigender Tendenz. Der wichtigste Risikofaktor für [...mehr]

Erfahrungsbericht: Diagnose Hautkrebs ist schwer zu verarbeiten

6. Juli 2017

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 21.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs. Annegret Meyer und Anne Wispler sind zwei von Ihnen. Im Beitrag von „Patient und Haut“ auf curado.de kommen sie zu Wort, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Annegret Meyer und Anne Wispler Lesen Sie den Beitrag [...mehr]

Krebsrisiko Strahlung – wie viel ist gefährlich?

3. Juli 2017

Ausgiebiges Sonnenbaden und häufiges Röntgen – bei bestimmten Arten von Strahlung ist Vorsicht angebracht. Denn hohe Strahlenbelastungen können nachweisbar Krebs auslösen. Deshalb sollten einige Sicherheitshinweise beachtet werden. Das ONKO-Internetportal gibt Auskunft: [...mehr]

Sonnenschutz und Hautkrebsprävention: Städte durch Klimawandel im Fokus

14. Juni 2017

Klima und Klimawandel werden die Gesundheit von Menschen in Städten zukünftig maßgeblich beeinflussen. Hitzebelastungen nehmen zu und Experten rechnen mit einem steigenden Hautkrebsrisiko, denn: An häufigeren sonnenreichen Tagen werden sich die Menschen vermehrt im Freien aufhalten. Um Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Alltag die Möglichkeit zu geben, sich vor übermäßiger UV- und Wärmestrahlung der Sonne zu schützen, fordern Präventionsexperten eine aktive Auseinandersetzung der Stadtentwicklungspolitik mit diesem Szenario. Zu diesem Ergebnis kam ein Experten-Workshop in Hamburg, der Ende April von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP), der Deutschen Krebshilfe und des Bundesamt für Strahlenschutz [...mehr]

„Deutscher Tag des Lichtschutzes“ am Montag, 19. Juni 2017

14. Juni 2017

Zum „Deutschen Tag des Lichtschutzes“ am Montag, 19. Juni 2017, veranstaltet das UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK in Kiel einen Informationsabend. Prof. Dr. Axel Hauschild, Oberarzt an der Hautklinik des UKSH am Campus Kiel, zählt weltweit zu den führenden Hautkrebsexperten. Der Mediziner informiert in einem kostenlosen Vortrag über Möglichkeiten des effizienten Sonnenschutzes in Form von Textilschutz, Cremes zum äußeren Auftragen und in Form von Tabletten. Auch das Thema eines möglichen Vitamin D-Mangels und seiner Auswirkungen soll diskutiert werden. Die Haut ist als die Hülle des menschlichen Körpers zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Den größten Schaden richtet hier ein Übermaß an ultravioletter (UV) [...mehr]

Spot the Dot weckt Bewusstsein für Hautkrebs

7. Juni 2017

Screenshot der Website www.spotthedot.org Jedes Jahr erhalten zwei bis drei Millionen Menschen weltweit die Diagnose Hautkrebs. Weil es für eine erfolgreiche Behandlung maßgebend ist, den Krebs möglichst früh zu erkennen, setzt sich der gemeinnützige Verein Spot the Dot – zu Deutsch etwa: „Entdeck´ den Fleck“ – für Selbstuntersuchungen und mehr Bewusstsein rund um Hautkrebs ein. Infos zu Vorsorge und Aktionen zum Teilen Auf seiner anschaulich animierten Webseite www.spotthedot.org kommt nicht nur zur Sprache, wie man Hautkrebs vorbeugt oder ihn erkennen kann. Auch Aktionen zum Teilen in sozialen Netzwerken sowie Bilder und Videos der von ‚Spot the dot‘ mitinitiierten Kampagne „Rebel against Skincancer“ werden [...mehr]

Bericht vom Marburger Treffen für junge Erwachsene mit Melanom

15. Mai 2017

Grafik: pixabay/vgrenon Anlässlich der Veranstaltung „Junge Erwachsene mit Melanom“ waren am 22. April 2017 rund 25 junge Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Marburg zu Gast. Herr Dr. Armin Bender, Leiter des Marburger Hauttumorzentrums, empfing die jungen Menschen und bereitete sie behutsam auf die Veranstaltung vor. Experten beleuchteten unterschiedliche Themen rund um den Schwarzen Hautkrebs. Immer mehr Menschen erkranken am Malignen Melanom Dr. Armin Bender berichtete in seinem Vortrag, dass mehr und mehr Menschen vom Malignen Melanom betroffen sind. Die Steigerungsrate beträgt 4 Prozent pro Jahr. Das entspricht in Deutschland rund 20.000 bis 30.000 Fällen jährlich. Die genaue Zahl ist nicht ermittelbar, da [...mehr]

Hautkrebs, Sonne und Vitamin D – Wie soll ich mich verhalten?

14. Mai 2017

Herr Dr. Rüdiger Greinert und Frau Dr. Beate Volkmer, beide leiten das Forschungslabor für Molekulare Zellbiologie des Elbe Klinikums Buxtehude, informierten am 4.5.2017 ebendort vor großem Publikum über Nutzen und Schaden von UV-Strahlung. Die Sonnenstrahlung, die die Erde erreicht setzt sich zusammen aus 0,4% UVB, 3,9% UVA, 51,8% sichtbarem Licht und 43,9% Infrarotstrahlung, wobei der Nutzen der Sonnenstrahlung wie Licht, Wärme und Photosynthese den Anteilen an sichtbarem Licht und Infrarotstrahlung zuzuordnen ist. Der einzige positive Effekt, für den UV-Strahlung verantwortlich ist, ist die Vitamin-D-Produktion in der Haut durch UVB-Strahlung. Demgegenüber steht die schädigende Wirkung von Sonnenstrahlung wie Schwächung des [...mehr]

Künstliche Haut bringt Hautkrebsforschung voran

10. Mai 2017

Prof. Boukamp war von 2001 bis 2015 Leiterin der Abteilung „Genetik der Hautcarcinogenese“ am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft Durch ihre Forschung zu den Ursachen von Hautkrebs hat Prof. Dr. Petra Boukamp wegweisende Erkenntnisse gewonnen. Dieses Jahr wurde die Biologin deshalb mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet. Hautmodell als Forschungsgrundlage Gemeinsam mit ihrem Team hat Prof. Dr. Boukamp ein dreidimensionales Hautmodell entwickelt. Es besteht, wie menschliche Haut, aus verschiedenen Schichten, und die Wechselwirkungen der Zellen im Gewebeverband sind denen in unserer Haut sehr ähnlich. Für die Forschung hat dieses Hautmodell, das bis zu sechs Monate in der [...mehr]

Gedanken zum Melanom-Monat Mai

8. Mai 2017

Bettina Ryll, Gründerin des Melanoma Patient Network Europe, schreibt in ihrem Blog, warum sie der Begriff “Melanom-Monat Mai” so irritiert. Denn eigentlich sollte es jeden Monat ein Bewusstsein für den schwarzen Hautkrebs geben. Der Mai ist der Monat des Bewusstseins über Schwarzen Hautkrebs und ich sollte wahrscheinlich super-beschäftigt sein, ‘Bewusstsein zu steigern’ – also warum habe ich irgendwie ein mulmiges Gefühl dabei? Das Maligne Melanom ist der Fluch meines Lebens. Es tötete den Mann, mit dem ich alt zu werden gedachte und mehrere Menschen, die enge Freunde geworden waren. Seitdem sind viele, die ich kennengelernt und geschätzt habe, am Melanom gestorben, die meisten von ihnen jung. Das [...mehr]

Euromelanoma-Kampagne – jetzt mitmachen

30. April 2017

Vom 8. bis zum 12. Mai 2017 wendet sich die Euromelanoma-Kampagne erneut bundes- und europaweit an die Öffentlichkeit. Sie wirbt für richtigen UV-Schutz und die Nutzung des Hautkrebsscreenings. Auch Selbsthilfegruppen können Material anfordern.   „Handle with care“ Der Warnaufkleber, der zumeist auf fragilen Paketen prangt, steht in diesem Jahr Pate für den Euromelanoma-Slogan – ergänzt durch die Erinnerung „Du hast nur diese eine Haut“. Ziel ist es, darauf aufmerksam zu machen, wie empfindlich die Haut auf UV-Strahlung reagiert. Der Vorstand des BVDD ruft die rund 2.800 deutschen Hautarztpraxen auf, sich an der Euromelanoma-Woche zu beteiligen. Die Reichweite der Kampagne sprengt dabei längst die Grenzen der EU und [...mehr]

MPNE-Tagung zum Thema „Werte und Bezahlbarkeit“

7. April 2017

Das Melanoma Patient Network Europe versteht sich als Interessenvertretung  europäischer Melanompatienten und ihrer Unterstützer und Fürsprecher. Es tagte vom 16. bis 18. März in Brüssel. Im Fokus stand das Thema „Value versus Affordability„. Es hat durchaus den Anschein, als würden die Patienten in letzter Zeit ernster genommen – sie werden häufiger zu medizinischen Tagungen eingeladen, dürfen als Vertreter “ihrer Krankheit” öfter an Fachveranstaltungen teilnehmen. Hier beim MPNE haben sie ein Heimspiel; die Gäste “vom Fach” nutzen die Gelegenheit darzulegen, was “wertvoll” für sie in ihrer Arbeit bedeutet. Wie erklärt man den Wert einer Behandlung – welche Bedürfnisse sind maßgeblich, woran misst man [...mehr]
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