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Weltkrebstag 2017 unter dem Motto: „Wir können. Ich kann.“

Logo zum Weltkrebstag 2017

Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt und hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Das weltweite Motto für 2017 lautet „We can. I can“.

Seit 2006 wird der Weltkrebstag, immer unter einem anderen Motto, von der Union internationale Contre le Cancer (UICC), der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen ins Leben gerufen. Möglichkeiten, etwas gegen Krebs zu tun, gibt es viele. Man kann Krebs vorbeugen: Sport machen, sich gesund ernähren, Risikofaktoren für Krebs meiden und sich über die Angebote der Früherkennung informieren. Was man auch tun kann: Betroffene im Umgang mit ihrer Krebserkrankung unterstützen, ihnen Mut machen und ihnen beistehen.

Das diesjährige Motto „Wir können. Ich kann“ (… um Rat fragen!) steht dafür, dass Menschen durch einen gesunden Lebensstil dazu beitragen können, vielen Krebsarten vorzubeugen. Auch die Deutsche Krebshilfe informiert speziell zum Weltkrebstag.

Das Motto steht aber auch dafür, dass Patienten, Betroffene, Interessierte, alle Menschen Fragen stellen können. Fragen an Selbsthilfeorganisationen, die entsprechende Hilfe anbieten.

Die UICC koordiniert den Weltkrebstag, an dem sich nach eigenen Angaben fast 300 Organisationen in weltweit 86 Ländern beteiligen – darunter auch die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum. Bei dem Aktionstag stand bislang die Vorbeugung und Bekämpfung von Krebs bei Kindern im Vordergrund.

Nach Angaben der UICC beteiligten sich am Weltkrebstag 2016 insgesamt 770 ihrer Mitgliedsorganisationen aus 155 Ländern. Derzeit erhalten jedes Jahr mehr als 12 Millionen Menschen weltweit die Diagnose Krebs, 8,5 Millionen sterben weltweit jährlich an einer Krebserkrankung. Die Tendenz sei steigend. Experten schätzen, dass im Jahr 2030 jährlich weltweit rund 26 Millionen Menschen an Krebs erkranken und 17 Millionen Menschen daran sterben werden.

Jeder muss selbst seinen „richtigen“ Weg finden mit Krebs umzugehen. Wir, das Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e.V., bieten gerne unsere Unterstützung an.

Volker Hodel, Leiter der Selbsthilfegruppe Hautkrebs Freiburg und stellvertretender Vorsitzender des Hautkrebs-Netzwerks Deutschland

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